Archive for January, 2005

Notizen zu Superpunk im Potsdamer Waschhaus (Mittwoch)

Monday, January 31st, 2005

-Carsten: „Ganz schön teuer, so billig zu klingen“ – Tim: „Es klingt ganz schön teuer!“ -Publikum tritt nach dem ersten Song gehorsam näher, aber noch nicht ganz nahe heran; ein Amerika-T-Shirt ist zu sehen -”Neue Zähne” und “Die Bismarck” am bejubeltsten -”Die Bismarck”: statt „ich“ heißt es heute „er“, statt „graues Meer“ einmal „braunes Meer“ […]

Total migration

Monday, January 3rd, 2005

Ich lief heute an der Oberbaumbrücke an Ankündigungsplakaten für eine Reggae-Veranstaltung vorbei, die Migration of the peoples featuret und war verwundert: Gerade gestern war die Idee entstanden, eine Comic-Geschichte über die versuchte vollständige Repatriierung sämtlicher Völker im Rastafarian-Sinne zu machen, wie hier von Volker Barsch (Rastafari, Mainz 2003, S. 151) beschrieben: Allerdings können bestimmte Rasta-Konzeptionen, […]

Who knew the World Trade Center was gonna get bombed?

Monday, January 3rd, 2005

Mir bisher entgangen: Amiri Baraka, amerikanischer Black Power poet, stilistisch aufregend und jazzig, antiimperialistisch. Auch wenn er sich gegen die Vorwürfe der Anti-Defamation League wehrt, sind es eben nicht nur die Stellen seiner Reaktion auf den WTC-Anschlag “Somebody blew up America”, in der er auf der Antibabylon-Klaviatur klimpert und “hinter” Amerika den Teufel persönlich lokalisiert. […]

Wanted! Explanation

Sunday, January 2nd, 2005

Gerade sahen wir “Planet der Affen” in der Version von Tim Burton, den ich mutig permutiert fand, dessen Ende aber weiterhin Rätsel aufgibt. Jeder sachdienliche Hinweis wird belohnt. Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte weder diesen ersten Hint, noch alle eventuell folgenden Kommentare zu diesem Eintrag lesen.

Chaos Dub

Sunday, January 2nd, 2005

In die dichten Schwaden vom benachbarten Stand hinein setzt sich ein Unbekannter neben mich auf einen der knappen Stühle und sagt: „Ersma einen baun.“ „Schon schlimm, während der Arbeit so bekifft zu werden, dass einem jedesmal beim Aufstehen das ganze eingenommene Geld aus der Hosentasche fällt“, höre ich mich sagen, woraufhin Mitstreiterin Oona meint, ich […]

Ergänzung im Wilson-Vortrag

Sunday, January 2nd, 2005

auf Volker Radkes Anregung hin habe ich den Wilson-Vortrag (neben anderen Änderungen) um folgende Passage ergänzt: “Gleichzeitig bleibt er bei allen Überwindungsversuchen das männliche und weiße bürgerliche Subjekt, dessen Vorstellungen von sexueller Emanzipation mit der Propagierung von möglichst gutem Sex unter im Playboy-Sinne schönen Eliten enden. Seine zunächst teilweise witzige Auseinandersetzung mit den ersten populären […]

Resonanz

Sunday, January 2nd, 2005

Mein Wilson-Vortrag in Christian Hellers Weblog “Danach in Saal 4: Daniel Kulla, Antideutscher aus der Jungle World, klärt über Robert Anton Wilson auf; wie er fälschlicherweise hierzulande in die Esoterik-&-New-Age-Ecke gesteckt werde und man sein aufklärerisches Sichüber-alles-lustig-Machen dabei missverstehe; Wilsons teilweise dubiose politischen Assoziationen (die auch manchmal in tendenziell rechte Bereiche tragen); warum er trotzdem […]

Das Begräbnis

Sunday, January 2nd, 2005

Solange weinen, bis das Weinen selbst schmerzt.

Fomenko: History – Fiction or Science? 1

Sunday, January 2nd, 2005

“The ancient Plato is supposed to have been the founding father of Platonism. His teaching allegedly falls into oblivion for centuries to come, and is revived by the famous Neoplatonist Plotin, allegedly 205-270 A.D. The similiarity of his name to that of his teacher is purely accidental, of course. Then Neoplatonism perishes as well, in […]

Ich streite mit mir über Star Trek – Der Aufstand

Sunday, January 2nd, 2005

Einerseits Kritik an der US-Außenpolitik der 90er, die tiefliegende Konflikte oberflächlich zu befrieden suchte und sich schließlich in den Dienst von Konfliktpartnern stellen ließ. Ein Pladoyer gegen das Allgemeinwohl zugunsten des individuellen Wohls von solchen, die es zu nutzen verstehen. Andererseits heißen die Bösen Sona und wolen mit künstlichen Mitteln etwas eigentlich auch nicht so […]

Gerhard Scheit sieht Prinzessin Mononoke

Sunday, January 2nd, 2005

Das Proletariat der Eisenhütte besteht aus Frauen, kennt keinen Gott, keine Moral und keinen Kaiser, kann sich mit den Waffen verteidigen, die ihm “bereitgestellt sind”. Der hereinbrechende Dämon ist der Wert. Die Betreiberin der Eisenhütte ist als einzige Kapitalistin und gleichzeitige Herrin über die gesamte Ansiedlung der absolutistische Staat, sie ist Ktaharina die Große und […]

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