No place like home

August 17th, 2007

Die Lokalpresse berichtet über eine 19jährige, die nach Naziangriffen aus Quedlinburg weggezogen ist:

>>Immer und immer wieder ist die junge Frau in ihrer Heimatstadt Quedlinburg angegriffen und verprügelt worden, meist waren es dieselben Täter – junge Neonazis. Die Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt zählt allein im vorigen Jahr ein knappes Dutzend Überfälle. Seit 2004 waren es insgesamt 39 Angriffe auf die junge Frau…<<

Daneben ein Kasten mit der Statistik:

>>Der Raum Quedlinburg gilt als Hochburg der rechten Szene in Sachsen-Anhalt, obwohl es in der Harzstadt nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes keine festen Kameradschaftsstrukturen gibt. In der Statistik rechter Gewalt, die die Opferberatung des Vereins “Miteinander” führt, war Quedlinburg im vorigen Jahr trauriger Spitzenreiter – mit 25 rechten Übergriffen, gefolgt von Magdeburg (19) und Köthen (16).<<

7 Responses to “No place like home”

  1. godforgivesbigots Says:

    Und wer sind die Obernazis? Die Söhne des Bürgermeisters, des Polizeipräsidenten und des Einzelhandelsverbandsvorsitzenden?

  2. classless Says:

    Irgendwie sind es alles eher Unternazis, von oben bis unten…

  3. godforgivesbigots Says:

    Hast ja recht, Nazis sind Krampfhunde. Ich hätte fragen sollen, wer sind die Alphatiere?

  4. classless Says:

    Ähnliche Antwort: in der Gegend gibt’s bei denen nur Beta abwärts.

  5. godforgivesbigots Says:

    Nein? Haben die Quedlinburger Nazis einen von außen eingesetzten Statthalter?

  6. classless Says:

    Hatten sie mal, als es der Organisation noch bedurfte, das war Anfang der 90er der ex-ANSler Steffen Hupka, von dessen Anhängern ich des öfteren bedroht wurde.

  7. godforgivesbigots Says:

    Nur Unterführer, aber kein Führer? Die werden noch im Schlamassel enden.

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