Fleisch, Krise, Bassline

August 21st, 2007

Nach größeren Ablenkungen schickt mich die Außenwelt jetzt wieder auf die Mission zurück.

Homer Simpson:

>>Ich habe acht Sorten Fleisch gegessen. Ich bin ein echter Renaissance-Mensch.<<

n-tv Telebörse:

>>Ob das Löschen der Krise mit frischem Geld der richtige Weg ist, wird jetzt schon bezweifelt. Das steigert die Inflation und befördert den Leichtsinn der Anleger. Und dann fängt es wieder irgendwo anders an zu brennen.<<

Lower end spasm:

>>But in many ways 4×4, especially niche bassline house, is the anti-dubstep. Huge banging blines that buzz and wobble like the best of em, but also no reserve on the drums, no holding back, just euphoric breakneck tempo all the way.<<

Worauf mudd up! antwortet:

>>The great part about having a thing & an anti-thing is that, if they have similar tempos (and they do), you can mix them together, bend ‘em into both and neither on the turntables…<<

So daß ich jetzt den ganzen Abend den 4/4-dubbenden Dexplicit höre, während ich weiter an meinem Buch schreibe, das im Jahr 1497 spielt und u.a. von den Urgründen des Kapitalverhältnisses, dem Übergang vom kleinasiatischen 5/4- zum europäischen 4/4-Takt und Fiorentiner Küche handelt.

2 Responses to “Fleisch, Krise, Bassline”

  1. nonono Says:

    Man kann nicht gerade sagen, dass du einem nicht das Wasser im Mund zusammentreiben würdest. In bezug auf das Buch, nicht (nur) in bezug auf das Essen.

  2. Benni Bärmann Says:

    Wichtige Lektüre für Dich: Eske Bockelmann, Im Takt des Geldes. Das scheint genau Dein Thema zu sein, nur setzt er den Bruch ca. 100 Jahre später an. Siehe auch hier in unserem Blog: http://www.keimform.de/2007/04/16/wie-geld-denken-macht/

    Wenn Du Bockelmanns steile These in Romanform bringst, bin ich Dein erster Leser.

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