Aus der konservativen Wunschwelt

February 2nd, 2008

Zum “Durchbruch der Linkspartei” im Westen schreibt Stefan Dietrich in der FAZ:

>>Was war etwa die Abspaltung der WASG im Vergleich zur USPD, die während und nach dem Ersten Weltkrieg mit pazifistischen und revolutionären Parolen Hunderttausende SPD-Mitglieder zu sich herüberzog? Ohne ihre ursprünglich führenden Köpfe Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg fiel sie bald der Radikalisierung anheim und zerfiel.<< Haben die revolutionären Sozis ihre führenden Köpfe also verbummelt. Dann waren sie weg. Es könnte alles so einfach sein, denkt sich Dietrich und schreibt ein paar Zeilen später:

>>Mit etwas Gelassenheit könnte die SPD darauf setzen, dass auch die Linkspartei im Westen das Schicksal der USPD ereilt…<<

2 Responses to “Aus der konservativen Wunschwelt”

  1. ghost Says:

    *lach*

    gut gesehen. kompliment.

  2. godforgivesbigots Says:

    Das ist die Intellektuelle Entsprechung zum Berliner Sockel ohne Denkmal.

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