Die Krise
March 19th, 2008Kommt wie immer:
Ich öffne die Börse und finde nichts drin
Es sei nicht so wichtig, wie man “es” bezeichne, die Bürger Amerikas wüsten schon längst, dass die Ökonomie “scharf nach unten abgebogen” sei, philosophierte Paulson gegenüber den Fernsehsender NBC.
Das ist die Krise, die Krise
Ist die Pleite des Hedge-Fonds Carlyle Capital der sprichwörtliche “Tropfen auf dem heißen Stein?”
Hör nur, sei still
Sie fragt nicht wann
Sie kommt, wenn sie will
Die Krise, die Kriiiiise
Läßt sich wie immer nicht verhindern:
Heutzutage und angesichts der bestehenden Produktivitätsfortschritte könnte man die Weltmeere mit iPods, Handys und Konsolen auffüllen, ohne denselben Effekt an Massenbeschäftigung zu generieren, wie ihn der Fordismus auslöste. Konfrontiert mit sinkenden Profiten in der Warenproduktion, sowie einer abnehmenden Massennachfrage, die einzig durch Verschuldung bis vor kurzem in den USA aufrecht erhalten werden konnte, sahen immer größere Teile des Kapitals in der Spekulation einen scheinbareren Ausweg auf der immerwährenden Suche nach höheren Profitraten.
Löst wie immer Krisenverwaltung aus:
Die Zeche werden wir alle bezahlen. Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann erklärt desillusioniert: “Ich glaube nicht mehr an die Selbstheilungskräfte der Märkte” und fordert eine “konzertierte Aktion von Banken, Regierungen und Notenbanken”. Das ist natürlich nochmal ganz was anderes — das ist der Vollkasko-Bankenwohlfahrtsstaat.
Und bei den Systemgegnern auch die gleiche Leier - wie immer:








March 19th, 2008 at 10:41 pm
Kapitalismus Servicepack 9.11 . . .