“Egal wie schnell ich laufe, ich komme einfach nicht nach.”

June 10th, 2009

>>Sie sollen ständig erreichbar sein, verspüren einen brutalen Leistungsdruck – und brechen schließlich unter Weinkrämpfen zusammen: Immer mehr Menschen werden durch die Arbeit psychisch krank.<<

SZ: Kollaps am Schreibtisch (via Prüfi)

One Response to ““Egal wie schnell ich laufe, ich komme einfach nicht nach.””

  1. Cannabis Kommando Says:

    Und dabei sind die noch nicht mal “Hartzer”, nur von der Möglichkeit geplagt sie könnten vielleicht in Zukunft dazu werden. In der geschilderten Lage kommt allerdings nicht nur die Befürchtung zum Ausdruck, von despotischen Beamten die Grundsicherung gekürzt zu bekommen und demnächst ohne Geld dazustehen, sondern auch ein Ablösungsschmerz von der Vorstellung vom marktwirtschaftlichen Arbeitsplatz als sinnstiftende Instanz im persönlichen Leben – eine mehr oder weniger dissonante Überlagerung beider Impulse. Und das schlimmste sind noch nicht einmal die, die daran zerbrechen, sondern jene welche sich zusammenreißen und einreden ohne Zwangsmittel ginge die Welt unter.

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