2. Tag der Schreibwochen

June 16th, 2009

Der Rückzug funktioniert bisher nur teilweise, da ich nicht mit allen Erledigungen ganz fertig geworden bin, bevor ich herkam und da ich mich doch recht viel im Netz rumtreibe, nicht zuletzt wegen der Entwicklungen im Iran. (Dazu z.B. der Kommentar von Christopher Hitchens bei Slate.)

Heute finden in Berlin zwei Demonstrationen unter dem Motto “Freiheit statt Islamische Republik! Für einen säkularen und demokratischen Iran!” statt, die erste um 14 Uhr vor dem Auswärtigen Amt und die zweite um 19 Uhr vom Adenauerplatz zur Gedächtniskirche. In Leipzig wollte Stop The Bomb gegen den angekündigten Auftritt des iranischen Botschafters protestieren, wird jetzt nach der Absage dieses Termins um 19.30 Uhr in der Aula der Alten Nikolaischule eine Diskussion mit dem Titel “Mit wem reden? Der sogenannte ›kritische Dialog‹ und das iranische Regime” veranstalten.

Was sonst noch passierte: Ulrich Wickert über Karl Marx.

Und ich laß mal Netz das Netz sein und widme mich wieder der Gedankenwelt der Roma, dem athenischen Flottenproletariat und dem leidigen Byzanz.

6 Responses to “2. Tag der Schreibwochen”

  1. posiputt Says:

    toll, wie ulrich da ein paar ganz sinnvolle kritischen einwaende zu einer einfachen nö-marmelade einkocht. jetzt ist alles klar.

  2. Lasse Says:

    Eigentum ist Freiheit, der Mann hats verstanden… :D :D

  3. Cannabis Kommando Says:

    Dass “Ideologe” als Synonym für “Demagoge” gebraucht wird ist doch so eine napoleonische Unsitte, nicht?

  4. posiputt Says:

    und welcher art unsitte ist es, theoretikern als solchen die ernstnehmbarkeit abzusprechen?

  5. shigekuni Says:

    Ich hab gereade Elsässers KOmmentar zu den Ereignissen gelesen. http://shigekuni.wordpress.com/2009/06/17/diskomiezen-und-drogenjunkies/

    Ahem.

  6. Cannabis Kommando Says:

    Mein Unbehagen zielt nicht auf die Ideologiekritik, sondern auf die Personifizierung. Der Begriff “Ideologe” wird von dem Sprecher pejorativ eingesetzt, um zu rechtfertigen dass er die Argumente des damit Bezeichneten erst gar nicht mehr zu prüfen brauche, ganz gleich was dieser sagt. Damit macht sich Herr Wickert aber zu dem was er dem anderen vorwirft.

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