Dresden, 13. Februar

February 12th, 2012

Aufruf: Keine Versöhnung mit Deutschland!

>>Der zweite Oberbürgermeister von Dresden, Detlef Sittel, brachte es bei seiner Rede zum 13. Februar 2011 auf den Punkt: “Dresden und der 13. Februar 1945 stehen für die Sinnlosigkeit jeglicher kriegerischer Auseinandersetzungen, für durch nichts zu rechtfertigende Unmoral von Gewalt gegen Leben und letztlich doch auch für die Verpflichtung zu friedlichem und menschenwürdigem Zusammenleben.” Diesem Verwischen der Grenzen zwischen nationalsozialistischer Volksgemeinschaft und ihren Opfern kann nicht mit Blockaden oder dumpfem Händchenhalten beigekommen werden. Dagegen hilft nur die Abschaffung des Gedenkens und die Dekonstruktion des fest in den Köpfen der Dresdner_innen verankerten Opfermythos.<<

Aus den Wochen zuvor

Staatsminister des Innern Ulbig: “Antifaschismus ist nicht die richtige Antwort…”

Sächsischer Landtag – Koalition bringt neues Versammlungsgesetz auf den Weg:

>>“So sollen künftig Einschränkungen des Versammlungsrechts unter dem Vorwand des Schutzes der Würde der Opfer eines Krieges oder der Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft möglich sein”, erklärte Lichdi.<<

Spiegel Online: In Trauer entzweit

>>Laut einer Umfrage der TU Dresden halten nur 38 Prozent der Dresdner Bürger den Protest gegen die Neonazis für wichtiger als das “stille Gedenken” an die Bombennacht.<<

Stimmen aus der Provinz: Ein sächsisches Trauerspiel

>>Dennoch wäre es falsch, deswegen zu Hause zu bleiben. Vielmehr, um nochmals einen weiteren Aufruf zu zitieren, ist es wichtig Nazis, Dresdner Bürger_innen und anderen deutschen Berufsopfern in die Gedenkparade zu fahren.<<

2 Responses to “Dresden, 13. Februar”

  1. Eris D. Says:

    meine fresse ist das alles eklig.

  2. Qaumaneq Says:

    Dresden Bilanz 2012

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