Archive for the 'Trampen' Category
Friday, May 1st, 2009Hitlergruß an der Demostrecke in Köpenick - der junge Mann machte das minutenlang unter heftigem Bewurf
Mayday: “Alle Räder stehen still, wenn mein dünner Arm es will”
(Zum Vergrößern jeweils Draufklicken)
Mehr Fotos
(Und: Köpenick-Bilder von paper.riot)
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Friday, March 13th, 2009Gastbeitrag von Cannabis Kommando
Neulich sah ich beim Spazierengehen am Main ein Schiff in der Staustufe - während der Schleusung hatte es ein paar Minuten Aufenthalt, in denen die Besatzung ansprechbar war, gerade wie bei einem Auto an der Zapfsäule. Diesen Montag habe ich es dann ausprobiert. Die ersten 90 Minuten an der Trampstelle Eddersheim passierte [...]
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Sunday, March 1st, 2009Da sind die Mitnehmenden mal überraschend fit und neugierig, interessieren sich für Breakcore (der ältere Brandenburger Autochthone auf dem Weg nach Michendorf) und Antifa-Themen (der Süddeutsche auf dem Weg ins Wochenende und den Urlaub), und ich bin noch zu sehr im Tee, um das angemessen zu würdigen.
Es läuft auch alles zu reibungslos, als daß [...]
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Saturday, February 14th, 2009Kloß & Spinne: Arbeit - Geißel der Menschheit.
Die DAK, gerade in der Presse für ihren Bericht über Hunderttausende gedopte Werktätige, rudert zurück:
>>143 Befragte gaben an, dass sie ein Medikament ohne medizinische Notwendigkeit einnehmen beziehungsweise irgendwann einmal eingenommen haben. Daraus lässt sich nicht schließen, dass 5 % der aktiv erwerbstätigen Deutschen “dopen”. Denn in den überwiegenden [...]
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Monday, February 2nd, 2009Bei der Kälte geht der kontemplative Moment des Wartens an der Straße völlig flöten, die übersichtliche Strecke die A9 hinunter wird zum Vorhaben. Obwohl ich nirgendwo lange warten mußte und mit vier Autos hinkam, konnte es doch nicht schnell genug gehen.
Das Auto zur Michendorfer Auffahrt (in Potsdam wieder vom Brauhausberg aus) hatte ein Coburger Kennzeichen, [...]
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Friday, January 23rd, 2009Typisches Winter-Ding: Versuchen, auf der Autobahn zu sein, bevor es dunkel wird. Erstmal nur mittelprächtig gestartet. Der Wecker piepte nur einmal, dann war es schon nach zehn. Hauptbahnhof, S-Bahn nach Opladen, Bus nach Burscheid, zur Auffahrt auf die A1 laufen, dort feststellen, daß der Bus auch bis rangefahren wäre. Dort dauert es eine Weile, obwohl [...]
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Thursday, January 22nd, 2009Einige der Entdeckungen in Braunschweig: der Typ, der bei LFOs psychedelischem Gabber am kontinuierlichsten abgeht, trägt ein Egotronic-Shirt; der israelsolidarische Skin, der die Bar macht, will mit seiner Band “Der Tausch” covern; es gibt ein “Klassenkampf”-Brettspiel von Bertell Ollman.
Der Tonmann fährt uns nach dem Frühstück zum Rasthof Zweidorfer Holz an der A2: LFO auf [...]
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Tuesday, January 20th, 2009Gedacht, es wär schon etwas spät, wenn ich um 19 Uhr in Braunschweig eine Lesung machen soll. Um 13 Uhr meine Lieblingsstelle am Potsdamer Hauptbahnhof unbenutzbar vorgefunden: die Straße ist gesperrt. Praktischerweise steht man auf der Ausweichstraße am Brauhausberg auch ziemlich (nach einem bißchen Bergrauflaufen…) Von dort sofort zur Autobahn, wo ich dann allerdings mehr [...]
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Wednesday, January 7th, 2009Wenn es schon schneit und man von der Tanke nicht wegkann, muß es dann echt auch noch anderthalb Stunden dauern? Und müssen dann unbedingt diese ganzen Sprüche mit dem schlecht ausgesuchten Wetter sein? Und muß es gleich so kalt sein, daß man ständig zum Aufwärmen in die Tanke reinmuß?
Dann allerdings die Ausnahme-Ausnahme: Ein Fahrer auf [...]
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Friday, November 28th, 2008Mehr Tramperei gibt’s gerade nicht: abends um 8, Feierabend, Grünauer Autobahnauffahrt in die Stadt, wenig Beleuchtung, schnelle Spur, ich überwiegend in schwarz mit blauem Schal.
Das dritte Auto hält an. Darin bis Schöneweide etwa folgende Dialogschleife:
Fahrer: “Da komm Se doch nicht weg.”
Ich: “Na, bin ich doch.”
Fahrer: “Da nimmt Se doch keiner mit.”
Ich: “Ham Sie doch.”
usw. usf.
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Saturday, September 27th, 2008[John Klaxon: Hello, Harrison, how's it all going? - Harrison Bergeron: Pretty mind-boggling. - John Klaxon: I think your mind can withstand considerable boggling.]
Lasterfahrer, Lasterfahrer
[Chuck D: United we fall, yes, divided we stand]
istari Lasterfahrer, istari Lasterfahrer
[Torsun: Wer wird denn rumstehn?] - Na, icke
Da stand ich mal wieder neben der Gesellschaft am Straßenrand
und spreizte den Daumen [...]
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Monday, September 22nd, 2008Ein paar Meter hinter dem Schlagbaum am Zulieferweg ist schon die Tankstelle. Nur ein paar Tropfen Regen kriege ich ab, dann sehe ich gleich als erstes ein Auto mit Pferdeanhänger und LDS-Kennzeichen, in dem ich kurz darauf zu sitzen komme. Der Fahrer sieht sich als Cowboy, macht Rodeo-Veranstaltungen und nach mehreren Jahren tatsächlich bei der [...]
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Friday, August 29th, 2008Um 15 Uhr will ich da sein. Die Auffahrten sind jedoch so vorbildlich gebaut, die Autofahrer so sehr in Hinbringlaune und mein Daumen offenbar so anziehend, daß ich schon um 10 Uhr morgens den letzten Rasthof vorm Ziel erreiche und dort beschließe, die restliche Strecke einfach zu laufen.
Vorbildlich gebaute Auffahrt
Die Distanzen erweisen sich als kürzer [...]
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Monday, August 18th, 2008Tags wie nachts rauscht die Autobahn, mitgenommen wird man weitergetragen wie von einem Fluß, der aber auch in die Gegenrichtung fließt. Wichtig sind nur die Punkte, an denen ein Seitenwechsel möglich ist. Prinzipiell geht das an jeder Auffahrt, viele Auffahrten sind aber sehr tageszeitabhängig oder insgesamt untrampbare Verkehrsgärten. (Ja, es ginge auch, indem man direkt [...]
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Sunday, August 17th, 2008Während der letzten paar Tage habe ich mich dem Trampen um seiner selbst willen hingegeben, davon ausgehend, daß ich dazu - der Tramperstand möge mir vergeben - erstmal wieder eine Weile nicht kommen werde, sondern nur zum Zieltrampen, Zeittrampen, allenfalls mal zu einem Nachmittag leicht gebaumelten Trampens.
Das war die Reiseroute in etwa:
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Thursday, July 17th, 2008Die Platte ist eine solche Wundertüte geworden, daß ich mich nicht entscheiden konnte, welche Tracks ich hier noch einzeln als Hörproben vorstellen mag. Stattdessen gibt’s ein viertelstündiges Snippet, in dem sie fast alle vorkommen und das wohl einen besseren Eindruck vermitteln dürfte.
(Der Wordpress-Player zieht es vor, das File nicht zu spielen - wer’s nicht [...]
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Tuesday, July 8th, 2008Wie peinlich: Statt wie beabsichtigt, nach Leipzig und zurück zu trampen, schaffte ich im Ganzen die etwa acht Kilometer nach Quedlinburg - und zwar mit vier Autos und etwa in der Zeit, in der ich bis dorthin gelaufen wäre.
Alldieweil ich auch nicht eben früh aufgebrochen war, stieg ich nun doch lieber in den Zug (tragische [...]
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Tuesday, July 1st, 2008Politik der kleinen Schritte: mit sieben Autos und den Zwischenstationen Michendorfer Auffahrt, Auffahrt Pfahlberg auf die Magdeburger Tangente, Auffahrt Albert-Vater-Straße, McDonald’s am Magdeburger Ortsausgang, Ampel am Ende der Egelner Umgehung, Halberstadt und Quedlinburg bis zum Schreib-Retreat am Wald, wo ich die nächsten zwei Wochen an meinem englischen Buch schreiben werde.
Die Aufenthalte in den Autos waren [...]
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Saturday, June 28th, 2008Den Weg aus der Stadt etwas optimiert: mit der U-Bahn bis Hammer Kirche durchgefahren, von dort durch den Park bis zu einer günstig im Schatten gelegenen Bushaltestelle an der Sievekingallee gelaufen und auch prompt schon aus der zweiten Ampelphase einen sympathischen Berliner Altlinken angehalten, der sich als recht neugierig bezüglich einiger meiner Lieblingsthemen (Wissenschaft, Drogen, [...]
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Monday, June 23rd, 2008Die Sonne knallte so sehr, daß ich zur Abwechslung mal nicht die obligatorische Stunde wartete, bis jemand die ganze Strecke nach Hamburg fuhr, sondern bei einem Rostocker einstieg, der auch noch eine weiter oben auf der Brücke wartende Tramperin auf dem Weg nach Schwerin einsammelte.
Sie wußte allerlei übers Trampen, das Gespräch verlief jedoch eher so, [...]
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