Sonntag und Montag beim Chaos

December 27th, 2008

Am Sonntag mache ich Bücherstand auf dem 25C3 (bcc, Floor A, Lounge), wie immer mit Büchern von Werner Pieper & The Grüne Kraft, mit CDs und T-Shirts, mit der Jungle World und diversen Einzeltiteln von Bekannten und Unbekannten.

Am Montagabend gegen halb 9 halte ich in der c-base meinen Vortrag über das Snafu-Prinzip. (Ankündigung)

9 Responses to “Sonntag und Montag beim Chaos”

  1. Wayne I. Says:

    Wen sollten deine Vorträge interessieren?

  2. rumwunder Says:

    Klingt ja seltsam:

    “John Gilmore, Mitgründer der US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF), erklärte bei der Eröffnung des 25. Chaos Communication Congress (25C3), dass die Durchsichtigkeit etwa des Regierungshandelns wichtiger werde als der Datenschutz. “Die Rechenschaftspflicht hat eine stärkere soziale Funktion als die Sicherung der Privatsphäre”, betonte der Internetaktivist im voll besetzten Kuppelsaal des Berliner Congress Center (bcc) am Alexanderplatz.

    Mit dieser Ansage zog Gilmore die Schlussfolgerung aus der ihm spätestens nach dem 11. September 2001 aufgegangenen Erkenntnis, dass man die Überwachung mithilfe von Informationstechnologien kaum mehr ausradieren könne. In diesem Falle müssten aber zumindest auch die Überwacher überwacht werden – und zwar mit den gleichen Möglichkeiten und Spielräumen, mit denen die Staatsmacht oder Unternehmen die Bürger im Blick haben.”

    Wie naiv ist das denn?

    (Quelle: http://www.heise.de/newsticker/25C3-Krypto-Aktivist-John-Gilmore-liebaeugelt-mit-der-transparenten-Gesellschaft–/meldung/120941)

  3. Loona Says:

    *schauder* So wie bei “ueberwach”, bloss in grossem Stil?

    Zu dem “naiv” haette ich von Dir gerne eine Begruendung.

  4. rumwunder Says:

    @ Loona

    Wenn sich einer hinstellt und sagt “Ich hätte gern die Möglichkeiten von Staat und Unternehmen”, finde ich das sehr offenkundig naiv.

    So ist das.

    Ich sollte jetzt wiklich schlafen gehen.

  5. Loona Says:

    @rumwunder
    tnx!

  6. Ppq Says:

    Was hat dich eigentlich so verblödet? Das Lesen deiner eigenen Bücher? Bitte halte keinen Vortrag, ja?

  7. Cannabis Kommando Says:

    Gilmore spricht da einen wunden Punkt an. Die CIA hat die Scheinertränkungsvideos vernichtet weil sie glaubte auf diese Weise in den Augen zukünftiger Historiker besser dastehen zu können. Dem Risiko dass die Überwacher ihre Archivmaterialien vernichten werden wenn sich die Aufklärung um sie zusammenzieht muß präventiv begegnet werden. Wenn es bei der Auflösung der Überwachungsapparate nicht möglich ist, den Überwachten Klarheit darüber zu geben was genau ihnen im einzelnen angetan wurde, dann bleiben diese ihrer Vergangenheit beraubt und die durch die Überwachung verursachten Wunden werden insgesamt sehr viel länger brauchen um zu heilen.

    Er scheint aber zu übersehen dass man bei der Überwachungsanfälligkeit bereits jetzt präventiv sehr viel tun kann.

  8. Loona Says:

    @Cannabis-Kommando
    Was meinst Du denn mit “viel tun können”? – Technische Möglichkeiten um im Internet nicht überwacht zu werden?

    Falls ja: Klar. Aber wer hat schon die Zeit und das notwendige Wissen dazu? – Du und ich. Schon klar. – Aber John Normalbürger da draußen in aller Regel nicht. – Und jemand der neben seiner nicht-technischen Arbeit auch noch politisch aktiv ist wird kaum Zeit finden sich auch noch intensiv mit der komplizierten Materie auseinander zu setzen.

  9. Cannabis Kommando Says:

    @Loona – Dateisystemverschlüsselung von USB-Medien schützt vor Onlinedurchsuchungen im Rahmen von Personenkontrollen.

    Truecrypt ist nicht kompliziert.

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