Okay, die Bekloppten sind nicht mal Hacker
Wednesday, August 2nd, 2006Sie tun nur so. Vielleicht sollte ich es wirklich aufgeben, in linken Erklärungen noch Sinn und Unsinn unterscheiden zu wollen.
Пароль: Nothing is as easy as it looks, but nothing is as difficult as we make it.
Sie tun nur so. Vielleicht sollte ich es wirklich aufgeben, in linken Erklärungen noch Sinn und Unsinn unterscheiden zu wollen.
Ich habe mich zuletzt immer seltener im Kommunistischen Forum aufgehalten. Der Angriff von “Kommando Bakunin”, der das Forum jetzt vollständig außer Funktion gesetzt hat und nach Bekunden der Bakuninisten noch eine Weile unzugänglich lassen soll, macht mich jedoch ziemlich sauer. Ich weiß nicht, was die lieben Anarchisten für eine Gefahr im KF sehen, aber da […]
>>Das Internet ist ein Ort der Meinungsbildung. Gewählt werden sollte jedoch auf Papier.
>>Am Anfang war der Code. Und keiner wußte, was Gott damit sagen wollte. Also schickte Gott das Wort nach, das wurde begeistert aufgenommen und nun waren sich alle total sicher, daß sie es begriffen hätten. Sie vergaßen den Code und erzeugten gerade in unserem Landstrich immer längere Wörter, unüberschaubare Buchstabenketten, was die Sprache schon strukturell […]
Erste 22C3 Bilder Der Bücherstand an Tag 1 und 2. Oona bei ihrem gestrigen Vortrag, der against all odds (erst kein Engel da, dann hat sie das Projektorbild selbst nicht auf dem Schirm) ordentlich rockte – die Slides gibt’s wohl bald bei ihr selbst.
Die Informationsflut: versinken oder auf den Wellen reiten? Das Bild von der Flut war in der unbewussten Vorstellungswelt der Privilegierten zwei Jahrhunderte lang zumeist das Bild des Versinkens geheiligter Sitten und der Überflutung der Institutionen durch aufmüpfige und marginalisierte Menschenmassen, die Unterstützung und Mitspracherecht verlangten; versinnbildlicht in der „roten Flut“(1), der „Gelben Gefahr“, den tierähnlichen […]
Vortrag auf der GPN4 bei Entropia/CCC Karlsruhe 2005 “We get high on all types of drugs when all you really need is love to get by, just to get by”, rappt Talib Kweli. Ist die Fremdsteuerung des Körpers einmal etabliert, ermöglichen Drogen doppelseitige chemische Kompensation – zum einen für den realen Verlust an Lebendigkeit durch […]
entnommen Zwyrds Übersetzung der Principia Discordia von Malaclypse dem Jüngeren.
In die dichten Schwaden vom benachbarten Stand hinein setzt sich ein Unbekannter neben mich auf einen der knappen Stühle und sagt: „Ersma einen baun.“ „Schon schlimm, während der Arbeit so bekifft zu werden, dass einem jedesmal beim Aufstehen das ganze eingenommene Geld aus der Hosentasche fällt“, höre ich mich sagen, woraufhin Mitstreiterin Oona meint, ich […]
auf Volker Radkes Anregung hin habe ich den Wilson-Vortrag (neben anderen Änderungen) um folgende Passage ergänzt: “Gleichzeitig bleibt er bei allen Überwindungsversuchen das männliche und weiße bürgerliche Subjekt, dessen Vorstellungen von sexueller Emanzipation mit der Propagierung von möglichst gutem Sex unter im Playboy-Sinne schönen Eliten enden. Seine zunächst teilweise witzige Auseinandersetzung mit den ersten populären […]
Mein Wilson-Vortrag in Christian Hellers Weblog “Danach in Saal 4: Daniel Kulla, Antideutscher aus der Jungle World, klärt über Robert Anton Wilson auf; wie er fälschlicherweise hierzulande in die Esoterik-&-New-Age-Ecke gesteckt werde und man sein aufklärerisches Sichüber-alles-lustig-Machen dabei missverstehe; Wilsons teilweise dubiose politischen Assoziationen (die auch manchmal in tendenziell rechte Bereiche tragen); warum er trotzdem […]
Mein Vortrag ist jetzt im Fahrplan zu finden, nämlich hier. Die Lesung aus dem Waubuch ist Teil der After-Congress-Party in der c-base, am dritten Tag abends.
Dieses Jahr bin ich sozusagen omnipräsent. Es gibt den Bücherstand mit Werners Sachen und meinen eigenen, dazu Einzeltitel vom Tropen Verlag, vom Dubel und natürlich Hartwins Zeitschrift Entheogene Blätter. (Zusätzlich steht Hartwin selbst am Stand von Wikipedia, wo er wohl meinen “Phrasenprüfer”, aber kaum seine Hefte anbieten wird) Es gibt einen Vortrag von mir zur […]
Hinter mir liegt ein Tag des verzweifelten Gegrübels, der Schlaflosigkeit und des Durchfalls. Bowel shaking earthquakes of doubt and remorse. Nachdem mich vorgestern angesichts meiner geradezu flutschenden Ideen einige Euphorie befiel, wurde mir gestern die Widersprüchlichkeit meines Vorhabens noch mal richtig bewußt. -Wau zu kontextualisieren und seine komplexen Anliegen darzustellen, um sie der Verniedlichung zu […]
Die Arbeit am Waubuch mußte ich kurz unterbrechen, um die “Chemischen Kampfstoffe” vom Jochen Gartz durchzusehen. Was für ein ekliges Thema. Erfreulicherweise ist der Gartz aus dem Osten und schreibt daher mit erfreulicher Klarheit von den praktischen Bedingungen und weniger vom ideellen Gequase. Beispielsweise fingen die Deutschen eben nicht mit dem Gaskrieg an, weil sie […]
Bernd Fix abzutippen ist eine angenehme Abwechslung, wie es auch das Interview selbst schon war: endlich mal Datendurchsatz, keine ewigen Pausen und Füllfloskeln. Vielleicht schaffe ich heute gleich noch Lutz Donnerhacke. Durch Bennys Interview habe ich mich erst wieder daran erinnert, daß ich Wau an meinem 23. Geburtstag auf dem Vollmond in Löhrbach kennengelernt habe. […]













