Hamburg -> Berlin
Tuesday, April 8th, 2008Convenient, I’d say. Hingestellt, weggekommen, ein bißchen unterhalten, dann schnell und in Gedanken bis zum Alex. Auch mal schön.
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Convenient, I’d say. Hingestellt, weggekommen, ein bißchen unterhalten, dann schnell und in Gedanken bis zum Alex. Auch mal schön.
Blödes Problem: andere Tramper. Wir zwei Hübschen standen mit großem und schön gemaltem Schild an der oft erprobten Stelle – und ein paar Meter vor uns standen zwei Hörste mit Hut und Skateboard, die irgendwie den Eindruck erweckten, als würden sie vermeiden wollen, mitgenommen zu werden. Als es nach einer Weile anfing zu regnen, steuerten […]
Ich stell mich jetzt immer ein paar Querstraßen vorm Horner Kreisel an eine Bushaltestelle, von wo aus es auch diesmal sehr geschwind lief, und zwar mit zwei jungen Kerlen, die nur hin und wieder etwas sagten. Ansonsten lief Musik von selbstgebrannten Samplern, die zwar mit den Onkelz losging, sich dann aber über die Zwischenstationen Bloodhound […]
Schöner Abend in Bremen, u.a. durch ein überraschendes Wiedersehen mit der Mittramperin vom letzten Mal. Die Auflegerei wurde, nun ja, im Sitzen goutiert. Die mir empfohlene Trampstelle in unmittelbarer Nähe der Straßenbahn-Endhaltestelle Weserwehr ist wohl meistens sehr günstig. Heute sorgten LKWs, die aufs Entladen an den benachbarten Frachtrampen warteten, für leichte Unübersichtlichkeit. Trotzdem hielt nach […]
Was für eine Comic-Situation. Ein NPD-Mann mit Survival-Klamotten und typischen Kurzhaarschnitt fährt einen Tag nach dem großen Dresden-Aufmarsch nach Berlin, in den Weitlingkiez; ein Antifa trampt in pinkem Pulli mit Antipalituch um den Hals in die selbe Richtung, nur eben nach Friedrichshain. Und der NPDler hält an und sagt, daß er mich mitnehmen würde, wenn […]
Nur ein Stückchen die B31 aus der Stadt hinaus laufen, sich nicht von Fahrradfahrern anrempeln lassen und dann kurz vorm Tunnel hinstellen – danach geht’s völlig reibungslos durchs Gebirge. Das erste Auto steuert eine dreadbelockte Sonnenbrillenträgerin – daneben ein auf Bauernbursche getrimmter Kerl, hinter mir zwei Hunde -, die erst wissen will, was ich Konstanz […]
Naja, zu zweit. Zwei Kerle, der Witterung wegen wenig freundlich angezogen. Positiv läßt sich festhalten, daß wir es pünktlich zur Veranstaltung geschafft haben. Ansonsten: 4 Stunden und 3 Autos für eine, nun ja, Kurzstrecke. Von der Auffahrt Durlach nimmt uns ein Schwerbehinderter mit, der vor 20 Jahren, als er sich mit dem Motorrad in eine […]
Eine Runde durchs Gekräckel. In Tübingen lief ich mehr oder weniger bloß über die Straße und entschied mich dort schnell für die Bundesstraße. Über Nagold, Wildberg, Calw, Bad Liebenzell, Pforzheim, Remchingen und Berghausen gelangte ich in dreieinhalb Stunden mit acht Autos in sonniger Beleuchtung ans Ziel. Die Hälfte der Mitnehmenden waren Frauen, die mir versicherten, […]
Schon wieder bis an die Raste gebracht worden, allerdings eher so vier Stunden später als gedacht, so daß es sogar auf der kurzen Strecke ein Wettlauf mit dem Sonnenuntergang wurde, der nicht nur die Ausfahrten mit den kaputten Lampen in Dunkelheit hüllte, sondern auch kältemäßig durch die drei Lagen Stoff griff. Das erste Auto bis […]
Erst am nicht mehr ganz so frühen Nachmittag am Rasthof Siegerland von der gestrigen Vorband Schmackes & Pinscher abgesetzt, stellte ich mich erst eine Weile in den Regen an die Ausfahrt, weil ich keine Lust hatte, an der Tankstelle zu erfahren, wer alles an der nächsten Abfahrt rausfährt. Der Regen wurde aber schnell zu heftig […]
Freundlicherweise von Bielefeld bis an den nächsten Rasthof auf der A2 gebracht, stand ich dort kaum lang genug an der Ausfahrt, um ein ganzes Lied zu singen. (Ich formulierte an einer neuen Version von “Lustprinzip” herum, die den Inhalt umdreht und das Zuhausebleiben und Lesen gegens Ausgehen bevorzugt.) Der ältere Mann, der mich dann mitnahm, […]
Diesmal kein Stage-Invasion-Bild vom Egotronic-Gig, da das Publikum wegen Enge und Angst um die Technik nach einem Song wieder von der Bühne geschickt werden mußte. Dafür warf sich Torsun kurzerhand unters mitsingende Publikum: Torsun wurde nicht müde, das Publikum abzufeiern, wie er ja insgesamt vom bisherigen Verlauf der Tour völlig geflasht wirkt. Ich gab die […]
So richtig viel befahren ist die Auffahrt Cottbus-Süd nicht, deshalb wartete ich nicht auf einen direkten Lift bis Berlin, sondern ließ mich erstmal mit einem Lieferwagenfahrer aus der Welt des halblegalen Zusatzverdienstes bis zum Rasthof Berstetal mitnehmen. Dort gingen höchstens drei Tropfen Geniesel auf mich nieder, bevor ein Außendienstler für italienische Fliesen mich bis nach […]
Ohne mein Tuch um den Hals wurde ich in Schöneweide wieder ganz regulär beschimpft: “Laufen, du Hurensohn!” In der Blechlawine auf dem Adlergestell fanden sich erheblich weniger Autos, die nach Cottbus fuhren als solche, die nach Dresden fuhren, was mich ein nach einer dreiviertel Stunde in der Kälte doch etwas an meinem Vorhaben zweifeln ließ. […]
Es fängt an zu regnen, als ich schon eine Minute im Auto sitze. Noch ein bißchen im Tee vom nächtlichen non-ugly-Dresden-Dachboden-Drum’n’Bass, der erst eine Einzugsparty gewesen war, lasse ich mir von einer lebensklugen Tanzlehrerin allerlei über das Rechtswesen der USA und die Unterschiede in den Geschlechterollen in verschiedenen Ländern erzählen.
Kulla in den Fängen der Mitfahrgelegenheitler! Gestern abend wegen knapper Zeit übers Internet gesucht und gefunden, extra eher von der Arbeit gegangen, dann aber zwanzig Minuten auf das Auto gewartet. Keine Erklärung, keine Entschuldigung, drauf angesprochen erklärt die männliche Hälfte des fahrenden Pärchens, sie hätten sich halt in der Zeit verschätzt. Während der Fahrt laute […]
Wer wird denn rumstehn? Erst: Zwei Stunden – mit Unterbrechung – im effektiv nässenden Regen von Autofahrern angeschrien werden, die der Überzeugung sind, die gesamte Länge der Rechtsabbiegerspur zu benötigen, um einen Kilometer später abbiegen zu können. Meinerseits wortgewaltiges, aber unvernommenes Verfluchen des Horner-Kreisel-Umbaus, als meine Haut bis auf die Haut durchnäßt war gefolgt von […]
Echt langes Rumstehen, sicher fast eine Stunde, komplett mit blöd von Fußgängern angequatscht werden. Am Anfang noch mit Red Bull in der Sonne, Pulli auf, zum Schluß dann mehr so zitternd, Hände in den Ärmeln. Auf der Fahrt habe ich viel geredet – wie das eben ist, wenn ich eine Weile nicht getrampt bin – […]
>>Der älteste aller menschlichen Kriegszustände ist der Klassenkampf. Sklaven wollen sich von ihren Herren befreien und die Herren sich von ihren Frauen. Monarchen bekämpfen die Kirche, Mieter die Untermieter, das Naphtalin die Motten. Aber keiner dieser Lebenskämpfe wurde mit so viel Vehemenz ausgefochten wie der zwischen dem Autostopper und seinem Erzfeind hinter dem Lenkrad. Früher […]
Zwischendrin mal etwas sozialisieren: wegen der Umleitung zum Ortsausgang Richtung Blankenburg gelaufen, der in Moment auch der nach Quedlinburg ist, dort das erste Auto angehalten, mit dem ein rauchender Blankenburger von der Arbeit heimfuhr. Ich dachte mir, daß ich von Blankenburg aus vermutlich besser nach Quedlinburg kommen würde und hielt auch dort noch in der […]













