Kurzentschwörung anläßlich Jebsen et al.

April 15th, 2014

Für einen Artikel über die neuen “Montagsdemos” wurde ich vom studentischen Magazin ak[due]ll befragt:

«„Wer die gesellschaftlichen Widersprüche kitten will und sich positiv auf Staat und Nation bezieht, muß die dazugehörige Ideologie produzieren, je nach Krisenlage in unterschiedlicher Heftigkeit und Form“, so Kulla. „Wenn sich gegen die Gesellschaftsordnung wenig ausrichten lässt, kann sich mit rebellischem Gestus zu ihrem Vorkämpfer und Verteidiger gegen den gemeinsamen Feind aufgeschwungen werden – das gilt nicht nur für die Hinwendung zum ideologischen Verschwörungsdenken.”

Der Autor macht wenig Hoffnung, erfolgreich gegen Freund*innen und Bekannte zu argumentieren, die mit den Verschwörungsdemos sympathisieren. Vielmehr sei es am wichtigsten, das Bedürfnis ernstzunehmen, sich auf die richtige Seite der vermeintlich schweigenden Mehrheit schlagen zu können. „Und das geht am besten, wenn man sich diesbezüglich auch selbst befragt und die eigenen Positionierungen mit dem gleichen Maßstab mißt“, schreibt Kulla. „Mit bloßer Argumentation ist am genannten Bedürfnis nichts zu ändern – es braucht vielmehr die Wendung gegen die gesellschaftlichen Verhältnisse, die Betonung der Widersprüche und letztlich den politischen Kampf, so aussichtslos das derzeit auch erscheinen mag.“»

Anschlußtermine gesucht!

April 8th, 2014

Es gibt aktuell drei Auftrittstermine, die noch Anschlußtermine gebrauchen könnten, um sich zu lohnen bzw. zustandezukommen. Das wären:

  • in der zeitlichen Umgebung des 5. Juni & in der räumlich weiteren Umgebung von Freiburg
  • in der zeitlichen Umgebung des 8.-11. August & in der räumlich weiteren Umgebung von Cottbus
  • in der zeitlichen Umgebung des 3. Oktober & in der räumlich weiteren Umgebung von Mannheim
  • Wer was hat, was weiß oder was auf den Weg bringen mag, findet mein aktuelles Programm und meine Mailadresse auf der Kontaktseite.

    “…für immer diese Leerstelle…”

    April 7th, 2014

    Zwischen Rückschau und Absichtserklärungen gedenkt die de:bug im Editorial ihrer letzten Ausgabe (“Fazit Masterplan”) der Vergessenen und zu wenig Beachteten – am Beispiel unserer CD “Wir hatten doch noch was vor”:

    de:bug, Editorial letzte Ausgabe, April 2014

    Halberstadt → Thale

    April 7th, 2014

    Am Ortsausgang in Richtung Quedlinburg ist immer noch viel Platz zum Rausfahren und Anhalten, und so dauerte es trotz Stoßverkehr nur etwa zehn Minuten und zwei blöde Anwohner-Kommentare, bis ich von jemandem mitgenommen wurde, der in Quedlinburg auf eine Veranstaltung des Bücherfrühlings fuhr und mich vorm Schloßberg absetzte.

    Von dort nach ebenfalls kurzer Wartezeit: ein Bekannter von vor 20 Jahren.

    Blankenburg → Thale

    March 27th, 2014

    Die Stelle direkt hinter der Abzweigung von der B81 in Richtung Timmenrode/Thale geht nicht mehr, weil da, wo einst ein bißchen Platz zum Ranfahren war, jetzt der Bordstein durchgezogen ist. Ein Stück den Hügel rauf sind die Autos dann zwar schon erheblich schneller, aber nach zehn Minuten hielt trotzdem eins an.

    Der Fahrer so: Die Stelle sei nicht so gut. Zu DDR-Zeiten hielt immer einer an. Warum denn die Selbstpflück-Obstplantage schon geöffnet aussieht. Ob denn das Freibad nicht wieder in Betrieb genommen werden sollte.


    In Blankenburg haben welche Bock drauf

    3 Erscheinungstermine

    March 10th, 2014

    Am 14.3. (also am Freitag) erscheint die neue Egotronic-Platte “Die Natur ist dein Feind”, auf der ich mit einem deprimierend-trotzigen Feature mit leider zu optimistischer Pointe zu hören bin – Thema sind die bisher etwa alle 12 Jahre stattfindenden allgemeinen Zusammenbrüche in meinem Leben, besonders der Tiefpunkt des letzten vor einem Jahr. Der Song trägt den Titel “Krümel”. (Hier gibt’s ein Stück davon zum Reinhören.)

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    Krümel, Krümel, Krümel

    Am 19.3. (nächste Woche Mittwoch) veröffentlicht der Ventil Verlag die 2. Auflage von “Leben im Rausch” – jetzt also nicht mehr beim Dealer, dafür noch mal durchgesehen und etwas preiswerter.

    Ebenfalls am 19.3. bin ich einst auf die Welt gekommen, und obwohl ich das nicht als besondere Leistung ansehe, freue ich mich über jegliche Wünsche, Geschenke und Bekundungen.

    Dresden: nicht durchgekommen

    February 22nd, 2014

    «Der vermeintlich nazifreie 13. Februar begann am nächsten Morgen auf dem Heidefriedhof. Etwa 300 Menschen, unter anderem Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU), nahmen an der offiziellen Kranzniederlegung im Gedenken an die Toten der Bombardierung teil. Unter den Anwesenden befanden sich mindestens 80 organisierte Neonazis, darunter die Anführer des AgdV und die sächsische NPD-Landtagsfraktion, die der Rede der Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) zuhörten. Diese erinnerte zwar an die NS-Vergangenheit, ließ es sich aber nicht nehmen, die Bombardierung Dresdens in einem Atemzug mit Städten zu nennen, die Opfer des deutschen Vernichtungsfeldzugs geworden waren. Neben den Kränzen von CDU, FDP, SPD, der Linkspartei und der Bundeswehr lagen am Ende der Zeremonie auch die Blumen und Gestecke von NPD und AgdV. (…)

    Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) resümierte einen Tag danach: »Die Mühe der letzten Jahre hat sich gelohnt. Dresden hat seinen 13. Februar wieder.«»

    Michael Bergmann; Dresden beinahe nazifrei (Jungle World)

    Allerfeinst & anspielungsgesättigt

    January 29th, 2014

    Auf konspirativem Weg ist mir endlich die testcard-Besprechung unseres letzten Albums “Auf- & Zustände” zugespielt worden:

    Unterdessen auch: Welt, Präsident, Maschinen & Prinzessin (ich)

    January 22nd, 2014

    Eine gute Übersicht über globale Einkommensverteilung & Lebensbedingungen: “The World of 7 Billion – Where & how we live”.

    Eine Übersicht über Epidemien, die durch Impfung verhindert werden könnten: Vaccine preventable outbreaks.

    Joachim Gauck erklärt den Zusammenhang von bürgerlicher Demokratie, Staat und Kapital: freier Markt und freier Wettbewerb seien die Eckpfeiler der Demokratie, und: „Eine freiheitliche Gesellschaft ruht auf Voraussetzungen, die Markt und Wettbewerb alleine nicht herstellen.“ Noch ein Ausfall gegen die Mächtigen, vor denen der arme Markt geschützt werden muß – und fertig ist der Grundkurs!

    Uwe Schaarschmidt dankt Gauck fürs Lebenswerk: «Wenn man mit der DDR-Staatsmacht redete, sagte man als Mensch mit halbwegs Verstand eben nicht „Euer ganzer Scheißsozialismus ist für den Arsch“, sondern man sagte: Er muss noch attraktiver werden.»

    The Middle Class Myth: «“Working class” should be defined by your relationship to your employer, not whether you perform physical labor. Unless you own the business, you’re working class.
    “The smartest people I ever met were guys who ran cranes in the mill,” Oil Can Eddie once said.
    They were smart enough, at least, to get their fair share of the company’s profits.
    »

    Zum Stand der Maschinenmacht: «By working hard to give its machines greater capabilities, and local, limited intelligence, Google can crack classification problems that its human experts can’t solve. Skynet? No. Rise of the savant-like machines? Yes. But for now the relationship is, thankfully, cooperative.» (Vgl. Photographs of Atomic Bomb Tests Are Like Science Fiction Made Real)

    Besonderer Leckerbissen: Von Lukacs, Marcuse bis zu Trittin: Die Pädophilie der “Frankfurter Schule” als Instrument der Zerstörung der klassischen Familie und bürgerlichen Gesellschaft. (Unrelated: Could have been a love story.)

    Und laut unfehlbarem Internet-Quiz-Resultat bin ich Prinzessin Leia.

    (Aber was passiert eigentlich gerade auf Fefes Blog?)

    Zum Tod von Werner Pirker

    January 17th, 2014

    Der junge Welt-Leitartikler Werner Pirker ist gestorben, und während ich die sehr unterschiedlichen Nachrufe und Kommentare dazu lese (z.B. bei Jürgen Elsässer, Hartmut Barth-Engelbart, Kominform sowie diversen Facebook-Profilen), sei hier auf die zwei Male verwiesen, bei denen er in meinem Blog auftauchte: einmal zitierte ich zustimmend seine Einschätzung, das Bürgertum sei, “so scheint es, seiner bürgerlichen Demokratie, konzipiert als Wettbewerbsdemokratie, überdrüssig geworden” (“Wahlen gegen Roma und Juden”), einmal nahm ich (ja nicht nur) seine Sicht auf den Oktober 1917 auseinander: “Die ‘junge Welt’ erzählt uns was vom Oktober“.

    (Zum Verhältnis seines Hausblatts zu mir siehe: Antideutsche in der Linkspartei und Die “junge Welt” in eigenen Worten)

    Unterdessen: Unterbewaffnet in Deutschland

    January 17th, 2014

    Stern.de zeigt einen kleinen, belegbaren Ausschnitt des Wirkens der deutschen Staatsgewalt unter der Überschrift “So brutal sind deutsche Polizisten”. Die Mehrheit der Hamburger findet die Einrichtung des “Gefahrengebiets” angemessen. (Vgl.: Keiner Institution wird in Deutschland nur annähernd so sehr vertraut wie der Polizei.)

    Die “New York Times” bespricht die deutsche Geschichtsklitterung “Unsere Väter, unsere Mütter” als “A History Lesson, Airbrushed” – bei focus.de wird daraus: “US-Presse wettert: ZDF-Film wie Nazi-Propaganda”

    Uruguay und sein Pepe

    January 13th, 2014

    José Pepe Mujica president uruguay cannabis legalisation legalisierung

    Als ich nach Argentinien berichtete, was es hierzulande für einen Hype um den Präsidenten von Uruguay gibt, José „Pepe“ Mujica – der Mann, der sich nicht hat verbiegen lassen, der Dope legalisiert, sein Land öffnet und Alltagsklamotten trägt, “der bescheidenste Präsident der Welt”, “coolste Präsident der Welt” und “gemütlicher Opi” – bekam ich von einer guten Freundin aus Buenos Aires diese Antwort (meine Übersetzung):

    «Ob irgendwer von diesen Leuten schon mal in Uruguay war? Ob sie wissen, daß es eins der teuersten Länder auf dem Kontinent ist? Daß die ärmeren Leute immer Matetee mit sich herumtragen, weil es eine Möglichkeit ist, sich satt zu fühlen und eine Mahlzeit auszulassen, die sie sich nicht leisten können? Daß sie ihren Kindern deshalb auch Matetee zu trinken geben?
    Daß es einen schrecklichen Finanzmarkt beherbergt, der vom Staat zuverlässig bewacht wird? Daß es immer weniger Arbeiter gibt, weil immer mehr von ihnen ihre Jobs verlieren und unter die Armutsgrenze fallen? Daß es als Steuerparadies gilt und wie eine ausgelagerte argentinische Stadt funktioniert, zum einen wegen seiner Abhängigkeit und zum anderen, weil Argentinien das erste Migrationsziel für eine Million Menschen aus Uruguay ist, die in diesem unglaublich teuren Land nicht mehr leben können?
    Oder daß dort Soja produziert wird und die Bauern an die Ränder von Montevideo gedrängt werden, wo sie als Extrem-Billiglöhner leben müssen?
    Es ist jedenfalls genau so: Uruguay und sein Präsident müssen für die Idee herhalten, kapitalistisch zu sein und seinen Finanzmarkt zu schützen, aber dabei als rein, unverbogen und volksnah rüberzukommen, weil El Pepe in diesen Klamotten rumläuft. Ihm wird applaudiert, weil er das Heldenbild abgibt, das sie mögen.
    Und er hat sich wirklich verraten: Er war mal ein Guerillero, und er glaubte an den Sozialismus. Jetzt ist er ein bürgerlicher Präsident eines kapitalistischen Landes mit sehr starken Institutionen, die es fast unmöglich machen, außerhalb des Systems zu handeln, zu leben oder zu denken.
    So wie es hier eine Art von Tango für den Export gibt, zugeschnitten für europäische Konsumenten, gibt es auch Pepe, den Präsidenten für den Export, zugeschnitten für Leute in Europa. Leute, die nicht links sind, aber das Bedürfnis haben, sich dafür zu halten. Also bewundern sie irgendwie kapitalismuskritisch einen kapitalistischen Präsidenten, weil der Cannabis in staatliche Kontrolle überführt hat.
    »

    Als Illustration wurde mir dieses Video aus Uruguay mitgeschickt, in dem Bewohner von Gefängnissen und Slums ihre Lage als Abfall der Gesellschaft schildern, inmitten von Gewalt, die aber nur dann als solche gilt, wenn sie nicht von der Polizei ausgeht.

    Auftritte: Berlin, Hamburg, Mülheim

    January 8th, 2014
  • Sa, 11.01.2014, Berlin, Naherholung Sternchen: Vortrag zu Rausch & Herrschaft; im Rahmen der Rebellion der Träumer (Facebook-Event)
  • So, 12.01.2014, Hamburg, Golem, 20 Uhr: Daniel Kulla & Hans-Christian Dany: Leben im Rausch: Evolution, Geschichte, Aufstand.
  • Mi, 15.01.2014, Mülheim, AZ, 19 Uhr 30: Vortrag Entschwörungstheorie (Antifa-Café)
  • An der Veranstaltung “Gegen die kommende Scheiße und Was ist eigentlich links?” am 10.01. im ORi kann ich aus persönlichen Gründen leider nicht teilnehmen.

    Für weitere Veranstaltungen: mein aktuelles und erweitertes Programm mit Links & Slides findet sich auf der Kontaktseite!

    Passiert was?

    January 7th, 2014

    Die absolute Demokratie am Ende der Geschichte sorgt sich um die gewählte Königin und ihren Hofstaat. In den Großstädten verdichten sich die nationalistische, gesunde und saubere Bourgeoisie und ihr Anhang. Die Ordnungsmacht bekämpft Widerstand, bevor er entsteht. Und die kritischen Häuflein haben Angst, daß es sie auch erwischt; wundern sich, daß niemand was macht, wenn sie nichts machen; regen sich auf, daß niemand weiß, was sie niemandem sagen; und organisieren sich als rivalisierende Seminare, die über das Hausrecht in nicht mehr vorhandenen Häusern streiten.

    Nachdem in Hamburg gar nicht wenige Leute stundenlang Shock-and-Awe-Angriffen der Polizei standgehalten und auch ordentlich zurückgehauen haben, geht es irgendwie nicht um diesen ganz erstaunlichen Umstand, sondern darum, wer angefangen hat, wer da was darf, warum die Polizei sich ins rechte Licht rückt und Verfolgungsbedrohte nicht öffentlich auspacken.

    Sicherheitsexperten und Tüftler wiederum meinen, sie müssten abwägen, ob sie mit ihren Talenten die Privatheit und den Datenschutz stärken oder Geheimdiensten und mit ihnen kooperierenden Firmen in die Hände spielen wollen. (Vgl. Glen Greenwalds Keynote auf dem 30C3) Es ist die alte Leier: sie haben die Anarchisten und Kommunisten zum größten Teil erfolgreich rausgeekelt und müssen sich nun wieder endlos wundern, warum die Facharbeitskräfte das tun, wofür sie bezahlt werden und was im nationalen Interesse ist – dabei geht es seit mindestens 100 Jahren darum, wofür und für wen die Facharbeitskräfte die Werkzeuge und Waffen entwickeln oder wofür und für wen sie dann produziert werden.

    Weniger gewundert wird sich darüber, wo die großen Whistleblower hierzulande sind. Aber: was würden die schon groß verraten, außer daß Staat und Kapital an einem Strang ziehen, daß sie alles tun, womit sie durchkommen, und daß es dagegen zuwenig Gegenwehr gibt?

    Schlagzeilen, die ich dieses Jahr gern lesen würde: “Betriebsbesetzungen greifen auch in Europa immer weiter aus und auf Deutschland über”, “Irrer Plan der Chaoten: Blockupy Wolfsburg”, “Antifa befreit erneut Genossen aus Gefängnis”, SDAP-Neugründung: Werktätige von überall, legal & illegal, bezahlt & unbezahlt”.

    Meine nächsten Auftritte: Hannover, Berlin, Mülheim

    December 12th, 2013

    Allmählich gibt es wieder Veranstaltungen – wer weitere einrühren mag, findet mein aktuelles und erweitertes Programm auf der Kontaktseite!

  • Mi, 18.12.2013, Hannover, UJZ Korn, 20 Uhr: Vortrag “Herrschaft und Krieg – Zur Kritik des Antimilitarismus” (Facebook-Event)
  • Do, 19.12.2013, Berlin, Projektraum H48, 21 Uhr: Buchvorstellung “Leben im Rausch” (Facebook-Event)
  • Sa, 11.01.2014, Berlin, Naherholung Sternchen: Vortrag zu Rausch & Herrschaft im Rahmen der Rebellion der Träumer (Facebook-Event)
  • Mi, 15.01.2014; Mülheim, AZ: Vortrag Entschwörungstheorie
  • rausch_projektraum_flyer

    Sonntagnachmittag: DDR-Kinderbücher

    November 16th, 2013

    Beim Brunch im Projektraum lese ich mit Schlotte Kamuffel aus DDR-Kinderbüchern vor, “vom Quarkstern über Vitzendorf in die Smaragdenstadt”. (Facebook-Event)

    Stimmung im Land & Aktionen

    November 9th, 2013

    Die Seite “Kartoffeln im Netz” hat festgehalten, was für Kommentare es hervorruft, wenn Gregor Gysi zum 9. November von der Regierung Einsatz gegen Antisemitismus und Rassismus fordert:


    (zum Vergrößern draufklicken)

    Die Diskussion auf Gysis Facebook-Seite dauert an.

    Unterdessen wird an immer mehr Orten im deutschen Sinne zur Tat geschritten: Chronik der Brandanschläge der letzten Wochen, Karte. Mehr zur Lage sammelt die Gruppe sous la plage.

    Heute ab 17 Uhr, Berlin: Kundgebung & Demo zum Jahrestag des 9. November 1938, ab Mahnmal Levetzowstrasse (U-Bhf. Hansaplatz & S-Bhf. Tiergarten)

    Nächsten Samstag, Schneeberg: Lichtellauf stoppen!

    Donnerstag: Entschwörung in Münster

    November 6th, 2013

    Das Interkulturelle Zentrum “Don Quijote” hat mich eingeladen, zur “Entschwörungstheorie” zu sprechen – morgen abend ab 20 Uhr.

    Neuquén → Neuquén

    October 19th, 2013

    Während wir eine Insel am Fluß bewanderten, wurde es dunkel. Einer konnte nicht laufen, eine konnte nicht mehr laufen, ich wurde von Mücken aufgegessen, also kam die Idee auf, zurück in die Stadt zu trampen. Wir blieben an der wenig befahrenen Holperstraße stehen, hielten die Daumen raus, ich sagte die Zauberformel “There’s no way this will ever work”, und schon hielt eine Familie im Pickup an und ließ uns auf Ladefläche ziemlich genau bis zu der Pizzakooperative mitfahren, zu der wir wollten.

    Trip_to_Neuquen_20131016_202101
    Blick über den Fluß; Draufklicken → größer (und mehr Blder aus Neuquén)

    Status-Posting 3: Griechenland, Dämmerung

    October 5th, 2013

    Während Deutschland mit sich selbst beschäftigt zu sein scheint, brennt’s direkt vor seiner Tür, in Ungarn und Griechenland, lichterloh.

    Eine griechisch-deutsche antifaschistische Gruppe hat dieses Video zusammengestellt, indem zu sehen ist, wie in Griechenland Nazis und Staatsgewalt immer näher zusammenrücken und ihren Terror immer offener gemeinsam ausüben:

    Dagegen formiert sich allerdings massiver Widerstand, Ende September gingen 25000 Antifas in Athen auf die Straße und versuchten, das Hauptquartier der Nazipartei anzugreifen:

    2MWW4N64EB9P